Wir bieten Ihnen eine an Ihren Bedürfnissen ausgerichtete ergotherapeutische Behandlung. Sie haben in der Regel eine feste Ergotherapeutin als Behandlerin.
Aufnahmegespräch/ Assessment
Zielsetzung
Behandlung/
Therapie
Evaluation
Nach einem sorgfältigen Aufnahmegespräch und der ergotherapeutischen Befunderhebung
(Assessment) werden Sie, und bei Bedarf Ihre Angehörigen, in die Planung Ihrer Therapie einbezogen.
Ihre Vorstellungen und Ziele arbeiten wir gerne gemeinsam mit Ihnen aus und legen die Vorgehensweise fest. Fragen zu Ihrer Behandlung werden Ihnen umfassend und für Sie nachvollziehbar erläutert.
Ihre persönliche Befindlichkeit wird in der Behandlung berücksichtigt. Wir arbeiten klientenzentriert.
Der Erfolg der Therapie ist entscheidend davon abhängig, wie viel Sie selbst über die Therapieeinheiten hinaus weiter üben und ggf. Gewohnheiten ändern. Dazu geben wir Ihnen Übungen und Ratschläge mit.
Hinweis: Bei Notwendigkeit kann ein Teil der Therapie als Telemedizin angeboten werden.
Gegen Ende der Behandlungen (evtl. auch häufiger), die auf einer Verordnung verschrieben sind, wird Ihre Ergotherapeutin mit Ihnen prüfen, ob die eingangs vereinbarten Ziele erreicht wurden, oder noch weiterer Bedarf besteht (erneutes Assessment/ Evaluation). So finden Sie heraus, ob die Therapie erfolgreich war oder noch weiterer Therapiebedarf besteht, um die gewünschten Verbesserungen zu erzielen.
Wir sind von den Krankenkassen grundsätzlich dazu angehalten, die Therapielaufzeiten so kurz wie möglich zu halten. Daher ist unser oberstes Ziel, Sie selbst dazu zu befähigen, weiter an ihren Zielen zu arbeiten. Nur wenn Sie ohne therapeutische Unterstützung nicht weiterkommen, kann die Therapie fortgesetzt bzw. nach einer Pause wieder erneut aufgenommen werden.
Bitte beachten Sie, dass bei Personen ab 18 Jahren pro Verordnung eine Zuzahlung in Rechnung gestellt wird, insofern keine Zuzahlungsbefreiung vorliegt.
Die Neurologie befasst sich mit Erkrankungen im zentralen und peripheren Nervensystems. In der Ergotherapie behandeln wir häufig die Folgen von Schlaganfällen bzw. Hirnblutungen, M. Parkinson, Multipler Sklerose, Unfallfolgen mit Nervenbeteiligung, Schädel-Hirn-Trauma, Krebserkrankungen und postinfektiösen Erkrankungen wie Long-Covid. Dabei wird in der Therapie an den funktionellen Störungen wie Lähmungen, an der Sensibilität und an individuellen Problemen des Alltags gearbeitet. Ggf. findet auch eine Hilfsmittelberatung oder -anpassung statt. Gerne können Angehörige mit zur Therapie kommen, um im Handling und in den Heimübungen mit unterwiesen zu werden. Denn eine jahrelange Dauertherapie bis alle Einschränkungen behoben sind oder um den Status Quo zu erhalten, wird so von den Krankenkassen nicht mehr unterstützt.
In diesem Fachbereich werden sowohl Folgen einer Verletzung oder einer Operation als auch chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparats behandelt. In der Ergotherapie behandeln wir häufig Folgen von Unfällen, Arthrose, Arthritis, Karpaltunnelsyndrom, M. Dubuytren, Schnappfinger, Verletzungen an der Hand oder Handgelenk und Fibromyalgie. Dabei wird in der Therapie sowohl an den funktionellen Problemen wie Bewegungseinschränkungen, Schmerzen und Sensibilitätsstörungen gearbeitet, ggf. vorhandene Narben behandelt und ein Übungsprogramm für Zuhause erarbeitet. Ziel ist die weitesgehende Wiederherstellung der Bewegungsmöglichkeiten wie vor dem Unfall, abhängig von dem Schädigungsumfang. Insbesondere bei den chronischen Erkrankungen finden Beratungen bezüglich Gelenkschutz, Ernährung, Hilfsmittel und Möglichkeiten zur heimischen Übungsprogramm statt, da eine Therapie immer nur eine vorübergehende Intervention darstellen kann.
Zur Pädiatrie gehören sämtliche Therapien für Säuglinge, Kinder und Jugendliche. Gründe für eine Ergotherapie sind Auffälligkeiten in der Entwicklung, im Verhalten oder im Lernen. Häufig liegen die Ursachen in einer Neurodivergenz. Doch auch die Folgen von Erkrankungen wie eine ICP, genetischen Veränderungen oder Traumata können behandelt werden. Sehr wichtig ist in allen Bereichen und in jedem Alter die Elternarbeit. Sie als Eltern sind der wichtigste Hebel für eine nachhaltige Veränderung, daher sind die Eltern in vielen Therapieeinheiten dabei und auch darüber hinaus finden Elternberatungen statt. Wenn die gemeinsam gesetzten Ziele in einer Einzelbehandlung nicht ausreichend erarbeitet werden können, kann nach Absprache eine Parallelbehandlung oder Gruppenbehandlung angeschlossen werden. Schwerpunkte können hierfür Vorschularbeit, Konzentration oder Sozialkompetenz sein.
In diesem Fachbereich werden Einschränkungen im Alltag aufgrund von seelischen und/ oder kognitiven Störungen behandelt. Häufige Ursachen hierfür können eine Demenz, Depression, Angststörungen oder Erschöpfungssyndrome sein. Auch wenn eine Neurodivergenz zugrunde liegt, können wir weiterhelfen. Da wir derzeit keine Mitarbeiter*in für stark ausgeprägte psychiatrische Erkrankungen, Psychosen, Schizophrenien, Suchterkrankungen oder Persönlichkeitsstörungen haben, müssen wir Hilfesuchende an andere Institutionen verweisen. In der Therapie werden Wege erarbeitet, mit Schwierigkeiten im Alltag besser zurecht zu kommen. Hierfür werden bei Bedarf auch die Angehörigen mit einbezogen. Darüber hinaus wird mithilfe von Gesprächen, Handwerk, Spielen oder Hirnleistungstraining an den gesetzten Zielen gearbeitet.
Das Ziel der tiergestützten Intervention in der Ergotherapie ist es, die Handlungskompetenzen und Alltagsfähigkeiten des Klienten durch Tätigkeiten mit dem Tier zu fördern.
Die Tiergestützte Therapie eignet sich sowohl für die Einzeltherapie als auch die Gruppentherapie. Die Anwesenheit des Therapiehundes kann eine schnelle positive Interaktion schaffen, die Selbstwirksamkeit des Klienten steigern, gezielte defizitäre Entwicklungsbereiche und soziale Kompetenzen fördern.
Chewie & Frau Langbehn sind ein ausgebildetes Therapiebegleithunde-Team.
Der Einsatz erfolgt nur nach vorheriger Absprache mit Frau Langbehn. Der Kontakt mit dem Hund beschränkt sich auf die Zeit innerhalb einer therapeutischen Intervention, außerhalb der Therapie hat der Hund seine Ruhephasen.
Unsere Hündin Molly hält sich regelmäßig in der Praxis auf und kann nach Absprache auch in den Therapien
anwesend sein. Eine Ausbildung zum Therapiebegleithund ist geplant, sobald Molly dafür reif
genug ist.
Ergotherapie-Praxis
Juliane Besendahl
Bahnhofstraße 29-31
25421 Pinneberg